Pressespiegel

2022

»Die Polizei ist an sich ein problematisches System«

Jungle world v. 13.01.2022

Erinnern an Opfer staatlicher Gewalt. In Bremen entsteht ein Gedenkort für die Opfer von Brechmittelvergabe – was heute als Folter gilt.

Neues Deutschland v. 05.01.2022

Denkmal für Laye Condé in Bremen: Rassismuserfahrung erwünscht. Die Bremer Kulturbehörde will an die schreckliche Zeit der Brechmittelfolter erinnern. Von Rassismus Betroffene sollen ein Kunstwerk dafür auswählen.

taz v. 04.01.2022

2021

Nach Brechmittelfolter in Bremen: Denkmal für Laye Condé. 2005 starb der aus Sierra Leone geflüchtete Laye-Alama Condé infolge eines Brechmitteleinsatzes im Bremer Polizeigewahrsam. Ein Denkmal wird kommen.

taz v. 13.12.2021

Tod nach Brechmittelgabe: Keine Tafel für Achidi John.
Vor 20 Jahren starb Achidi John in Hamburg, nachdem ihm die Ärzte Brechmittel verabreicht hatten. Eine Entschuldigung gab es nie.

taz v. 12.12.2021

Hamburger Folteropfer Achidi John: Verdrängt und vergessen.
Am Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg verstarb 2001 ein 19-Jähriger nach dem Einsatz von Brechmitteln. Bis heute gibt es keine Aufarbeitung.

taz v. 15.09.2021

Früherer Polizeichef über Fehlerkultur: „Racial Profiling darf es nicht geben“. Lutz Müller wollte als Polizeichef Diversität, Transparenz und eine Fehlerkultur etablieren. Ein Gespräch über seine Amtszeit, Polarisierung und Korpsgeist

taz v. 07.08.2021

„Die Polizei ist nur ein Spiegelbild“

taz v. 22.07.2021

Standort am Gerhard-Marcks-Haus. Kontroverse Debatte um Gedenkort.
Handelt es sich bei dem geplanten „Gedenkort für die Opfer der Brechmittelvergabe“ am Gerhard-Marcks-Haus nun um ein Denkmal für einen Drogendealer oder nicht? Darüber wurde im Beirat Mitte heftig debattiert

Weser Kurier v. 11.06.2021

2020

Mahnmal gegen Polizeifolter. Die Bremer Bürgerschaft hat beschlossen, einen Gedenkort für Opfer von Brechmitteleinsätzen zu schaffen

taz v. 17.12.2020

Brechmittel-Skandal Gedenkort für Opfer von Brechmittel-Skandal kommt.
Die Bürgerschaft hat die Errichtung eines Gedenkortes für Opfer des Bremer Brechmittel-Skandals beschlossen. Laye-Alama Condé war 2005 an den Folgen einer zwangsweisen Brechmittelvergabe gestorben ,

Weser Kurier v. 17.12.2020

Parlament – Bremen. Bremen erinnert an Opfer von Brechmittel-Einsatz,

Süddeutsche Zeitung v. 16.12.2020

Nach Brechmittleinsatz vor 13 Jahren. Bremer Koalition will Erinnerungsort für Opfer von Polizeigewalt. Vor 13 Jahren starb in Bremen ein 35-jähriger Mann nach einem Brechmitteleinsatz der Polizei. Jetzt will die Regierungskoalition in der Innenstadt einen Gedenkort für ihn einreichten.,

Weser Kurier v. 04.07.2020

Mahnmal für Laye Condé: Bremen gedenkt der Brechmittelopfer.Bremen nähert sich einem Gedenkort für Laye-Alama Condé, der 2004 in Obhut der Polizei gestorben ist. Rot-Grün-Rot fordert jetzt konkrete Planungen,

taz v. 03.07.2020

Rassistische Kontinuität. Der Fall Lindenstraße zeigt: Bremen hat sich noch lange nicht aus dem rassistischen Denken des Kolonialismus gelöst. Wenn das Land so weitermacht, wird es mit der versprochenen Aufarbeitung kaum hinterherkommen. Anmerkungen zu einem zukünftigen postkolonialen Erinnerungskonzept aus aktuellem Anlass

taz v. 02.05.2020

Wir sind verantwortlich,

taz v. 07.01.2020

2019

Mobiler Denkort erinnert an Laye Condé. Vor 14 Jahren starb der Asylbewerber Laye Alama Condé nach dem Einsatz eines Brechmittels. Nun soll ein mobiler Denkort neben dem Gerhard-Marcks-Haus an sein Schicksal erinnern.

Weser Kurier, 09.01.2019

Initiative fordert Condé-Gedenkort. Eine Kundgebung erinnert heute an den Brechmittel-Tod von Layé Condé in Polizeigewahrsam vor 14 Jahren

Weser Kurier v. 07.01.2019

2018

„Wir fordern die Anerkennung des Unrechts“

taz v. 30.05.2018

Brechmitteleinsatz: Entschuldigung nach 13 Jahren. Im Jahr 2005 endete der Brechmitteleinsatz gegen einen mutmaßlichen Kokain-Kleindealer mit dessen Tod. Nun hat Bremens rot-grüne Landesregierung ihr „tiefes Bedauern über den vermeidbaren Tod“ des damals 35-Jährigen ausgesprochen.

Die Rheinpfalz v. 23.03.2018

„Ausschließlich gegen Schwarze“

taz v. 27.02.2018

Folter-Opfer werden nicht entschädigt. Bremens Senat antwortet auf eine Grünen-Anfrage zur jahrelangen „Brechmittel-Praxis“ in Bremen: Rassistisches Handeln gab es nicht, Entschädigungen gibt es nicht.

taz v. 17.02.2018

Brechmitteleinsatz mit Todesfolge – Mobiles Mahnmal erinnert in Bremen an Laye-Alama Condé,

Deutschlandfunk v. 08.02.2018

Brechmittel-Monument am Theater. Mit einer mobilen Gedenkbox erinnert das Theater Bremen an die tödliche Praxis der Zwangsvergabe von Brechmitteln an mutmaßliche Drogenhändler. Ein Mahnmal für Laye-Alama Condés Tod fehlt weiterhin,

taz v. 06.02.2018

Installation erinnert an Laye Condé. Vor der Kassenhalle des Theaters am Goetheplatz erinnert jetzt ein sogenannter mobiler Gedenkort an einen Afrikaner, dem vor rund 13 Jahren von der Polizei Brechmittel verabreicht worden war,

Weser Kurier v. 05.02.2018

In der Behördenschleife. Arie Hartog über Denkmäler: „Stadt spielt keine Vorreiterrolle“

Kreiszeitung v. 11.01.2018

2017

Gedenken an Brechmittel-Folteropfer,

taz v. 14.01.2017

Henning Scherf nimmt die Schuld nun an. Henning Scherf war Bürgermeister als Laye-Alama Condé durch den Zwangseinsatz von Brechmitteln ums Leben kam. Scherf war ein Befürworter der Praxis. Nun ändert er seine Meinung,

Weser Kurier v. 09.01.2017

Henning Scherf bezeichnet Brechmitteleinsatz als Fehler. An diesem Sonnabend ist es zwölf Jahre her, dass ein Mann in Bremen im Polizeigewahrsam zu Tode kam. Kurz vor dem 12. Todestag des Mannes, zeigt Alt-Bürgermeister Henning Scherf seine späte Reue,

Weser Kurier v. 07.01.2017

Fehler eingestanden: Die späte Reue des Herrn Scherf. Der Ex-Bürgermeister fühlt sich wegen seiner Brechmittel-Politik etwas „schuldig“. Heute wird ein Gedenkort für das Opfer eingeweiht,

taz v. 06.01.2017

Henning Scherf fühlt sich schuldig,

Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 06.01.2017

2016

Für einen Gedenkort an die Opfer systematischer Folter

taz v. 09.01.2016

Mühsamer Weg zum Gedenkort. Lange geplant, aber noch immer nicht errichtet: Das Mahnmal, das an den durch die Zwangs-Vergabe von Brechmitteln gestorbenen Laye Condé erinnern soll.

taz v. 08.01.2016

Wichtiger denn je. Kommentar zum Gedenkort für Laye Condé

taz v. 08.01.2016

„Tod mit Ansage“. Mahnwache in Erinnerung an den Tod von durch Brechmittel-Folter

taz v. 07.01.2016

2015

Als die Folter in Bremen System hatte. Mit einem Denkmal für das Brechmittel-Opfer will eine Bremer Initiative an Menschenrechtsverletzungen erinnern. In der Stadt wird darüber gestritten, ob man eines Drogendealers gedenken darf

taz v. 09.05.2015

Tod nach Brechmitteleinsatz in Bremen: Erinnerung muss sein. Laye-Alama Condé starb durch den Einsatz von Brechmitteln in Gewahrsam der Bremer Polizei. Seit Langem setzt sich eine Initiative für ein Denkmal ein. Höchste Zeit, dass es aufgestellt wird,

Der Spiegel v. 20.01.2015

Woran man sich erinnern will

taz v. 19.01.2015

Ein Denkmal wird kommen

taz v. 10.01.2015

Erinnerung an Brechmittel-Opfer: Condé-Denkmal auf dem Weg. Am Mittwoch vor zehn Jahren starb Laye Condé an den Folgen von Brechmittel-Folter. Ein permanentes Denkmal gegenüber der Kunsthalle wird konkreter.

taz v. 05.01.2015

2014

Ein Platz für Laye Condé

taz v. 29.07.2014

„Gipfel der Schande“. Der Arzt Hans-Joachim Streicher berichtet von Fällen, in denen Minderjährige bewusst mit Brechsaft gequält wurden. Die Bremer Ärztekammer tolerierte das

taz v.12.06.2014

Scherf bleibt weitgehend ungeschoren

taz v. 10.05.2014

Zähe Aufarbeitung. Neun Jahre nach dem Tod Laye Condés soll die Stadtbürgerschaft „Bestürzung“ äußern

taz v. 01.04.2014

Bruder von Laye Condé im Interview: „Wir haben keine Entschuldigung erhalten. Am 7. Januar 2005 starb Laye Condé an den Folgen der Zwangs-Vergabe von Brechmittel durch die Polizei in Bremen. Condés Bruder fordert im taz-Interview Aufklärung und Hilfen für die Familie.

taz v. 06.01.2014

Konsequenzen für Henning Scherf. Die Staatsanwaltschaft Bremen ermittelt wegen Falschaussage gegen Bremens früheren Bürgermeister Henning Scherf (SPD) im Brechmittel-Prozess.

taz v. 06.01.2014

Polizei zeigt Reue. Mit einer neuen Broschüre will die Polizei Bremen intern den Tod Laye Condés aufarbeiten – nach neun Jahren das erste offizielle Bekenntnis zur Reue.

taz v. 05.01.2014

Brechmitteleinsatz in Bremen Entschuldigung. Verantwortung. Ich.Vor neun Jahren starb ein Afrikaner in einer Bremer Polizeiwache, nachdem ihm Brechmittel eingeflößt worden war. Bestraft wurde niemand. Jetzt übernimmt der Polizeipräsident die Verantwortung – und will aus der Tragödie lernen. ,

Süddeutsche Zeitung v. 03.01.2014

Späte Reue. Bremens Innensenator und der Polizeipräsident entschuldigen sich für den Tod von Laya-Alama Conde. Der Afrikaner starb vor neun Jahren im Polizeigewahrsam bei der zwangsweisen Brechmittelvergabe,

Stern v. 03.01.2014

2013

Nachspiel für Scherf. Der Brechmittel-Prozess ist eingestellt. Doch Henning Scherf droht ein Nachspiel: Die Initiative Laye Condé hat ihn wegen Falschaussage angezeigt.

taz v. 04.11.2013

Am Ende kein Urteil. Das Verfahren um den Brechmittel-Tod von Laye Condé in Bremer Polizeigewahrsam ist eingestellt. Auch der dritte Prozess endet, ohne Unrecht festzustellen.

taz v. 02.11.2013

Freispruch für Justiz und Politik. Mit der Einstellung des „Brechmittel-Verfahrens“ endet die juristische und politische Aufarbeitung des Todes Laye Condés, noch ehe sie wirklich begonnen hat.

taz v. 02.11.2013

Kaum Chancen auf ein Urteil. Das Verfahren gegen den Polizei-Arzt, der für den Tod Laye Condés verantwortlich ist, droht zu platzen: Der Angeklagte ist verhandlungsunfähig.

taz v. 17.10.2013

Zitat der Woche: „Es war Beweissicherungs-Alltag“ (H. Scherf). Die Gegenrede: „Hier hat Henning Scherf mal nicht gelogen: Der Brechtmittel-Einsatz war Alltag, die rassistische Folter wurde in Bremen über 1.000 Mal angewandt“

taz v. 21.09.2013

Scherf belügt Gericht

taz v. 20.09.2013

Grüne sind von Henning Scherf beschämt

taz v. 18.09.2013

Sozialdemokratische Quälerei : Keine Entschuldigung für die Folter. Bremens Ex-Bürgermeister Henning Scherf (SPD) trat im Brechmittel-Prozess als Zeuge auf – als erster politisch Verantwortlicher. Er verteidigte die jahrelange Vergabe.

taz v. 16.09.2013

Prozess um Brechmitteleinsatz Scherf ist sich keiner Schuld bewusst. Politische Prominenz im Zeugenstand: Der ehemalige Bürgermeister und Justizsenator von Bremen, Hennig Scherf, muss im Brechmittelverfahren aussagen – und offenbart eklatante Erinnerungslücken,

Stern v. 16.09.2013

Brechmittel-Prozess: Nun wird es doch ein Urteil geben,

taz v. 27.07.2013

Brechmittel-Prozess: Ein Urteil wird kommen. Im Brechmittel-Verfahren spricht sich der Bremer Oberstaatsanwalt wider Erwarten gegen eine Einstellung aus. Die Richterin vermutet politische Einflussnahme.

taz v. 23.07.2013

Ganz legale Übergriffe. Was bei normalen BürgerInnen Körperverletzung, Folter oder unterlassene Hilfeleistung wäre, ist bei der Polizei manchmal erwünschtes Tun.

taz v. 20.07.2013

Brechmittel-Prozess: Einstellen oder nicht? Heute verhandelt das Landgericht Bremen wieder über den Brechmittel-Tod des mutmaßlichen Drogendealers Laye Condé. Kommende Woche könnte das Verfahren eingestellt werden. Für die taz diskutieren zwei Juristen das Für und Wider.

taz v. 20.06.2013

Bremer Brechmittelprozess: Proteste gegen die Richterin. Das Verfahren gegen den Bremer Polizei-Arzt, der für den Tod Laye Condés verantwortlich ist, wird vorerst nicht eingestellt: Die Staatsanwaltschaft will noch die Aussagen weiterer Gutachter hören.

taz v. 16.06.2013

„Faktisch ein Freispruch“. Kritische Juristen demonstrieren gegen befürchtete Einstellung des -Prozesses

taz v. 11.06.2013

Richter gegen grüne Gerichtsschelte

taz v. 10.06.2013

Brechmittel-Opfer: Die Polizei denkt um. Neun Jahre nach dem Tod von Laye Condé infolge von Maßnahmen der Polizei äußert deren Präsident Bedauern – und will eine Gedenktafel,

taz v. 07.06.2013

Brechmittel-Prozess: Dritter Akt einer Justiz-Groteske. Der Prozess gegen den Arzt, der für den Tod Laye Condés verantwortlich ist, droht eingestellt zu werden. Ein „Justizskandal ersten Ranges“, sagen die Grünen.

taz v. 02.06.2013

Einstellungspläne sorgen für Empörung

taz v. 27.05.2013

Brechmittelprozess: Aussage voller Widersprüche. Im dritten Prozess um den Brechmittel-Tod von Laye Condé hat jetzt zum ersten Mal der angeklagte Polizeiarzt ausgesagt – und sich damit unglaubwürdig gemacht

taz v. 22.05.2013

Nach Brechmittel-Tod: Ein Denkmal für Laye Condé. Der dritte Prozess gegen den Arzt, der für den Brechmittel-Tod Laye Condés verantwortlich ist, hat begonnen. Eine Initiative fordert ein Mahnmal.

taz v. 15.04.2013

Tod durch Brechmittel : Zwei falsche Freisprüche. Der Tod des Afrikaners Laye Condé nach der Verabreichung eines Brechmittels 2004 beschäftigt jetzt zum dritten Mal das Bremer Landgericht.

taz v. 09.04.2013

Brechmittel-Einsatz: Politiker auf der Anklagebank,

Stern v. 08.04.2013

120 Demonstranten erinnern an Condé. 120 Teilnehmer haben am Samstagvormittag an einer Demonstration in Gedenken an Laye-Alama Condé erinnert.

Weser Kurier, 05.01.2013

(→ Fotostrecke mit 8 Fotos)

Der Kampf um die Aufklärung. Noch immer hat niemand die Verantwortung für den Tod von Laye Condé übernommen. Vor acht Jahren starb er im Polizeigewahrsam

taz v. 05.01.2013

2011

Plädoyers im Brechmittelprozess : Eine Frage der Aufmerksamkeit. Den Polizeiarzt treffe keine Schuld am Tod des mutmaßlichen Kleindealers, sagt die Verteidigung. Die Anklage sieht jede Menge Pflichtverletzungen.

taz, 31.05.2011

Polizeiarzt soll doch schuld sein. BRECHMITTELPROZESS: Staatsanwältin fordert neun Monate auf Bewährung: Der mutmaßliche Dealer sei ertrunken, weil sich der Mediziner in erster Linie als Helfer der Polizei verstand – und nicht als Arzt

taz v. 08.05.2011

2010

Tödlicher Brechmitteleinsatz: BGH hebt Freispruch auf. Anfang 2005 starb in Bremen ein Afrikaner nach einem Brechmitteleinsatz. Der Bundesgerichtshof hat den Freispruch für den beteiligten Polizeiarzt aufgehoben.

taz v. 30.04.2010

Polizei: Kurze Körperverletzung ist okay. Ein Drogenfahnder soll ohne Vorwarnung einen Dealer gewürgt haben, damit der Kokainkugeln nicht verschluckt. Das Bremer Amtsgericht findet die „kurze und energische Diensthandlung“ rechtmäßig.

taz v. 12.11.2010

Brechmitteleinsatz in Bremen: Freispruch aufgehoben. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Streit um den Bremer Brechmitteleinsatz (2005) den Freispruch für den verantwortlichen Arzt aufgehoben und die Sache zurück ans Landgericht Bremen gegeben.

taz v. 29.04.2010

Laya Condé starb vor fünf Jahren. Mit einer Mahnwache soll an den Sierra-Leoner erinnert werden, der nach dem zwanghaften Einflößen von Brechmitteln im Polizeigewahrsam starb

taz v. 09.01.2010

2008

Brechmittel-Urteil: Unter Tumulten hat das Landgericht am Donnerstag den Brechmittel-Prozess mit einem Freispruch beendet.

taz v. 05.12.2008

Brechmittel-Prozess: Am Ende des Prozesses bleiben alle Fragen offen. Am Ende des Bremer Brechmittel-Prozesses sieht alles nach Freispruch für den angeklagten Polizeiarzt aus. Über die Ursache des Todes eines afrikanischen Kleindealers kursieren zwei Theorien, die auch der Staatsanwältin beide plausibel erscheinen. Eine erinnert an den Tod eines mutmaßlichen Hamburger Dealers, der auch nach einer Exkorporation starb.

taz v. 21.11.2008

Richter im Fall Condé nicht befangen. Obwohl er einen kritischen Artikel zum Fall Laya Condé schrieb, darf ein Richter den -Prozess zu Ende führen

taz v. 05.06.2008

Toter Sierra Leoner in Bremen: Aufschub im Brechmittel-Prozess. Im Jahr 2005 starb ein Sierra Leoner, nachdem ein Polizeiarzt Brechmittel eingeflößt hatte. Der Prozess gegen den Arzt droht zu platzen: Sein Anwalt hält den Richter für befangen.

taz v. 28.05.2008

Anwalt stellt Befangenheitsantrag gegen Richter. Im Bremer -Prozess muss jetzt entschieden werden, ob er in der alten Besetzung fortgesetzt werden kann

taz v. 20.05.2008

Eine Stunde Verlängerung. Zeugenvernehmung im Brechmittel-Prozess: Nachdem ein Rettungsteam den Zustand von Laya Condé stabilisierte, flößte der Polizeiarzt ihm weiter Wasser ein – bis Condé kollabierte

taz v. 16.05.2008

Ein Tod wird aufgearbeitet. Vor dem Landgericht muss sich seit gestern der Polizeiarzt verantworten, dank dessen „Exkorporation“ ein afrikanischer Dealer zu Tode kam. Verteidiger sieht den Angeklagten als Opfer der „damaligen Rechtsauffassung“

taz v. 17.04.2008

2006

Zu spät für die Toten. Das Straßburger Urteil über die Vergabe von Brechmitteln löst bei den Innenbehörden im Norden keine Reaktion aus. Doch es könnte dazu führen, den Tod zweier Afrikaner in Bremen und Hamburg als Verstoß gegen die Menschenrechte zu bewerten

taz, 13.07.2006

Sirup mit Todesfolge. In Bremen und Hamburg kamen zwei Schwarzafrikaner bei gewaltsamen Brechmitteleinsätzen ums Leben. Doch nur an der Weser wurden daraus Konsequenzen gezogen: Drogendealer werden dort inzwischen aufs Klo gesetzt, ein Polizeiarzt muss sich vor Gericht verantworten

taz v. 12.07.2006

Eine Drogenpolitik zum Kotzen. Seit Jahren umstritten, manchmal mit Todesfolge: Der Brechmitteleinsatz gegen mutmaßliche Dealer führte in Hamburg und Bremen zu tödlichen „Zwischenfällen“. Seitdem müssen Verdächtige den Brechsaft „freiwillig“ schlucken

taz v. 11.05.2006

Gedenken an Laye Condé. Rund 200 Menschen beteiligten sich am Samstag an einer Gedenkdemonstration für das Brechmittelopfer Laye Condé

taz v. 09.01.2006

Chronologie

taz v. 07.01.2006

2005

Brechmittel-Toter wurde ertränkt

taz v. 25.11.2005

Gutachten: Brechmittel-Opfer offenbar doch ertränkt. Widersprechende Expertisen zur Todesursache von Laye Alama Condé. Stimmt „Ertrinken“, stellt sich die Frage nach der Schuld der Ärzte

taz v. 06.08.2005

Scherf gewinnt Misstrauensvotum. Der Misstrauensantrag der Grünen gegen Innensenator Thomas Röwekamp (CDU) ist gescheitert – trotz acht Ja-Stimmen aus der Koalition. Henning Scherf (SPD) drohte mit Rücktritt: „Bei Thomas Röwekamp wird auch über mich entschieden“

taz v. 27.01.2005

Brechmittel gefährdet Koalition. Die Bremer SPD droht dem Regierungspartner CDU: Schluss mit Brechmitteleinsätzen, sonst ist der politisch verantwortliche Innensenator Röwekamp gefährdet. Und die große Koalition gleich mit

taz v. 19.01.2005

1.000 in Trauer und Wut. Aufgebracht, aber friedlich: Demonstranten protestieren gegen Brechmittel-Politik

taz v. 17.01.2005

Gewalt in der Grauzone. Was wirklich passiert, wenn ein Afrikaner zwangsweise mit Brechmitteln behandelt wird, dokumentiert niemand

taz v. 15.01.2005

Was der Weser-Kurier nicht druckt. Verlagsleitung zensiert mit Verweis auf Neutralität Todesanzeige für Brechmittel-Toten

taz v. 15.01.2005

Heute ab 11: Protestieren! Die Demonstration gegen Polizeigewalt, Brechmittelvergabe und CDU-Innensenator Röwekamp startet heute um 11 Uhr vom Bremer Hauptbahnhof.

taz v. 15.01.2005

Keine „zwangsweise Magenspülung“. Rechtsfragen bei der Brechmittelvergabe: Das BVerfG hat schon 2001 angemahnt, „im Hinblick auf das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit“ seien „verfassungsrechtlich relevante Fragen zu klären“. Die Bremer Theorie trennte sauber zwischen der Gewalt der Polizei und dem ärztlichen Vollzugs

taz v. 15.01.2005

„Keine einzige Beanstandung“? AntiRassismus-Büro widerspricht der Behauptung des Bremer Innensenators

taz v. 15.01.2005

„Hanseatische Brechmittelpolitik“

taz v. 15.01.2005

„Ein drittes Opfer darf es nicht geben“. Die Community der Afrikaner in Bremen wehrt sich gegen „Stigmatisierung und Rassismus“. Familie des toten Conde will als Nebenkläger vor Gericht auftreten und fragt nach den Ermittlungen gegen die Polizei: Kriminologe verweist auf Grundgesetz

taz v. 14.01.2005

Brechmittel – verantwortlich ist Scherf. Die Anordnung zur zwangsweisen Vergabe von Brechmitteln hat 1995 das Justizressort gegeben – gegen ärztlichen Rat

taz v. 12.01.2005

Innensenator „untragbar“. „Drogengebraucher“ und Bremer Hochschullehrer kritisieren den Innensenator

taz v. 12.01.2005

Röwekamp am 4. Januar im Wortlaut: „ … das hat er sich selber zuzuschreiben“

taz v. 07.01.2005

2004

Einsatz von Brechmitteln bewährt sich,

Die Welt v. 27.02.2004

2001

Umstrittene Beweisführung,

tagesspiegel v. 16.12.2001

1997

Dokumentation zur Brechmittelvergabe: „Es muß andere Mittel geben“.

taz v. 09.07.1997

Werbung r ARAB.  Antirassisten stören Innere Sicherheithttps://taz.de/!1370349/

taz v. 04.12.1997

„Das nennt ihr Menschenwürde?“ Demo gegen Brechmittel – Justiz will weiter brechen lassen

taz v. 07.07.1997

„Geschlagen, gedemütigt und gequält“. Polizisten sollen Asylsuchende mit Brechmitteln traktiert und rassistisch beschimpft haben

taz v. 05.06.1997

„Law and Order“, Ärztinnen gegen Brechmittelvergabe, Klagen erzwungen

Schnipsel aus der Zeitschrift kassiber, April 1997

1996

„Liebe taz…“ Die Bremer Ärztekammer kann die Vergabe von Brechmitteln mit ihrem Gewissen vereinbaren – die Ärztekammer in Hessen nicht, Offener Brief des AntiRAssismusBüros Bremen

taz v. 04.09.1996

Brechmittel bleibt legal. Staatsanwaltschaft stellt sich erneut hinter Amtsarzt

taz v. 01.06.1996

Kommentar: Politisch verfolgt. Wird Recherche in Bremen verboten?

taz v. 13.03.1996

Im Visier von Amnesty International: Wie Scherf und Borttscheller zu unangenehmer Weltöffentlichkeit verhelfen

taz v. 09.03.1996

1995

Brechen lassen auf Honorarbasis. Der Ärztekammer und Gesundheitssenatorin zum Trotz verabreicht ein Arzt des Gesundheitsamtes weiterhin Emetika

taz v. 21.11.1995

Bremen prüft Brechmittel-Praxis. Staatsanwaltschaft hat Umfrage bei deutschen Städten gestartet

taz v. 01.06.1995

„Die haben immer noch keine Ahnung“. Anti-Rassismus-Büro erhebt weitere schwere Vorwürfe gegen die Bremer Polizei / Doppeldosis Brechmittel, mangelhafte medizinische Versorgung und fragwürdige Voruntersuchungen

taz v. 29.05.1995

Entschädigung für alle Betroffenen von Brechmittelfolter