Zwischen 1991 und 2004 sind in Bremen in über 1.000 Fällen Brechmittel an Menschen in Polizeigewahrsam verabreicht worden. Am 27. Dezember 2004 wurden dem aus Sierra Leone geflüchteten Laye Condé im Polizeirevier Bremen-Vahr gegen seinen Willen vom Beweissicherungsdienst durch eine Nasensonde zwei Stunden lang mehrere Liter Wasser und Brechmittelsirup eingeflößt.
Am 7. Januar 2005 starb Laye Condé an den Folgen dieser Zwangsmaßnahme.
2006 stufte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die zwangsweise Vergabe von Brechmitteln als Verletzung von Art. 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention ein: Niemand darf der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.

Laye Condé

Bremen braucht einen dauerhaften Ort des Gedenkens an Laye Condé und 13 Jahre Brechmittelvergabe.

Hier stellen wir vor, wie ein solches Gedenken aussehen könnte.

13 Jahre Brechmittelvergabe in Bremen
Die Nacht, in der Laye Condé getötet wurde
Betroffene von Brechmittelfolter berichten

Impressum

Initiative in Gedenken an Laye-Alama Condé<
c/o Flüchtlingsinitiative e.V.
Bernhardstr. 12
28203 Bremen
Kontakt: initiative_layeconde@yahoo.de