Am 27.12.2004 wurde ein gesunder Mann am Sielwall in Bremen festgenommen und im Polizeirevier Bremen-Vahr im Beisein von einem Mediziner des Beweissicherungsdienstes, zwei Polizisten, zwei Sanitätern und einem Notarzt so behandelt, dass er wenige Tage danach, am 7.... Weiter
Anhörung des Gutachters Wolf, ehemals Direktor der Pathologie an der Charité (Berlin) Es wurde vernommen Herr Prof. Karl-Jürgen Wolf, Sachverständiger, 69 Jahre, pensioniert, vorher Direktor der Pathologie an der Charité in Berlin.Zunächst mal wurden... Weiter
Anhörung des Gutachters Schade (Rotenburg) Am 10. Prozesstag wurde Prof. Schade aus Rotenburg als Gutachter gehört. Vorher war die Verhandlung von Raum 231 wieder in Raum 218 verlegt worden – offenkundig, weil nicht so viel Öffentlichkeit da war (etwa 20 Leute). Prof.... Weiter
Ablehnung der Einstellung durch Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Nebenklage; Verlesung einiger Berichte, u.a. zur Untersuchung des Mageninhalts von Herrn Condé Im Prozess lehnten alle drei am Verfahren beteiligten Parteien (Staatsanwaltschaft, Nebenklage,... Weiter
Anhörung der Gutachter Meyer (Blankenfelde) und Hambrecht (Bremen) In der Sitzung wurden der Gutachter Prof. Dr. Rudolf Meyer, 76 Jahre aus Blankenfelde und Prof. Dr. R. Hambrecht, 52 Jahre aus Bremen, als Herzspezialisten und Gutachter gehört. Nach der ganzen... Weiter
Überlegungen der Vorsitzenden Richterin Lätzel in Richtung Einstellung; Anhörung des Sachverständigen Kamaroff In dieser recht kurzen Sitzung trägt die Vorsitzende Richterin vor: Der Prozess gehe ja erst im Juni weiter. Die Richterin hat daher alle Beteiligten dazu... Weiter
Am 27. Dezember 2004 wurden dem aus Sierra Leone geflüchteten Laye Condé im Polizeipräsidium Bremen gegen seinen Willen vom Beweissicherungsdienst durch eine Nasensonde zwei Stunden lang mehrere Liter Wasser und Brechmittelsirup eingeflößt.
Zwischen 1991 und 2004 sind in Bremen in über 1.000 Fällen an Menschen im Polizeigewahrsam Brechmittel verabreicht worden.
Am 7. Januar 2005 starb Laye Condé an den Folgen der Brechmittelfolter.